Viele sagen, der Thermomix helfe dabei, Zeit in der Küche zu sparen. Stimmt das wirklich?
Nach fast zwei Jahren mit dem Gerät kann ich sagen: Jein.
Wir haben uns den Thermomix genau aus diesem Grund angeschafft – um wieder frischer zu kochen, ohne mehr Zeit in der Küche zu verbringen. Die Vorstellung war klar: Zutaten rein, Knopf drücken, fertig. Doch haben wir dieses Ziel tatsächlich erreicht?
Der schnelle Anfang
Am Anfang schien alles genau so zu funktionieren, wie wir es uns vorgestellt hatten.
Ein gutes Beispiel dafür ist der Rüeblisalat. Seit wir den Thermomix haben, gibt es diesen bei uns regelmässig als Beilage, denn er ist fix zubereitet.
Genau so, wie ich es mir gewünscht habe.
Und dann kam die Veränderung
Doch mit der Zeit hat sich etwas verändert – nicht das Gerät, sondern unser Kochverhalten. Eigentlich auch so, wie wir es uns gewünscht haben, und dennoch anders als gedacht.
Wir kochen heute durch den Thermomix deutlich frischer und greifen immer seltener zu Fertiggerichten – also auch ganz wie gewollt und gewünscht. ABER...
Nicht unbedingt schneller – einfach anders
Hier kommt das „Aber“:
Motiviert vor allem durch die Rezeptvielfalt auf Cookidoo habe ich wieder Spass daran gefunden, Neues auszuprobieren. Cookidoo führt einen dabei so einfach und gelingsicher durch die
Rezeptanleitungen, dass ich heute Gerichte kochen, die früher kaum Teil unseres Alltags waren oder nur als Fertiggericht.
So entstehen heute bei uns selbstgemachte Teigtaschen oder Empanadas – und zwar nicht halb selbstgemacht, sondern von Grund auf: Teig, Füllung, alles.
Der Thermomix leitet mich dabei durch die über 40 Arbeitsschritte: Er hackt, mixt, knetet – und das wie gewohnt schnell.
Das Auswallen des Teigs, Ausstechen und Füllen braucht aber trotzdem seine Zeit.
Von „schnell schnell“ kann bei solchen Menüs dann definitiv nicht die Rede sein.
Mehr als nur Zeitersparnis
Somit kurz gesagt: Ja, mit dem Thermomix ist man beim Kochen in vielen Fällen schneller. Aber gleichzeitig eröffnet er die Möglichkeit, sich auch an aufwendigere Gerichte zu wagen, die ohne ihn vermutlich noch mehr Aufwand bedeuten würden, respektive es fühlt sich für mich mit ihm viel einfacher an, aufwändigeres zu kochen.




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