Mehlratgeber

Deutschland, Österreich, Italien und die Schweiz haben unterschiedliche Bezeichnungen für Mehle. Da kann man schon man schnell den Überblick verlieren, wenn man Rezepte aus diesen Ländern verwendet. Jedenfalls ging es mir so, als ich anfing mehr zu backen und Pasta selbst herzustellen. Dass man das richtige Mehl verwendet, ist mitentscheidend, dass etwas gelingt. Nachfolgend möchte ich dir einen Überblick geben über verschiedene Mehle und für welche Verwendung sie sich am besten eignen. 

Mehlsorten

Je höher die Typenzahl ist, desto höher ist der Mineralstoffgehalt. Deshalb sind höhere Mehltypen auch gesünder als Mehltypen mit niedrigeren Zahlen.

Weizenmehl

Weizenmehl besitzt einen hohen Anteil an Stärke und Gluten, das den Teig bindet. Daher eignet sich dieses Mehl besonders gut zum Backen.

Das Weissmehl Typ 400 ist das Allroundmehl und kann für alle Backwaren, ob PlätzchenTorten oder herzhafte Quiches genutzt werden.

Wenn du vorhast, Brot oder andere Hefegebäcke zu backen, nimm lieber das Weizenmehl Typ 550. Es lässt Hefeteig sehr gut aufgehen.

Schweiz

Deutschland

Österreich

Italien


Weissmehl, Typ 400

Typ 405

W480/glatt

tipo 00


Verwendung: Kuchen, Torten, Guetzli, Rührteig, Mürbeteig, Biskuit


Weissmehl, Typ 550

Typ 550

W480/griffig

tipo 0


Verwendung: Weissbrot, Zopf, Pizza, Hefeteig, Pfannkuchen, Waffeln


Halbweissmehl, Typ 720

Typ 812

W700

tipo 1


Verwendung: Helle Brote, Zopf, Kuchen, herzhafte Gebäcke


Ruchmehl, Typ 1100

Typ 1050

W1600

tipo 2


Verwendung: Dunkle Brote, Ruchbrot


Vollkornmehl, Typ 1900

Typ 1600

W1800

Vollkornmehl/Integrale


Verwendung: Vollkornbrote, Vollkorngebäck

Dinkelmehl

Schweiz

Deutschland

Österreich

Italien


Dinkel Weissmehl / hell

Typ 630

D700

Bianca


Verwendung: Kuchen, Torten, Feingebäck, Weissbrot, Kekse, Rührteig, Mürbeteig, Lebkuchen


Dinkel Ruchmehl

Typ 1050

D1500


Verwendung: herzhafte Kuchen, dunkle Dinkelbrote, dunkle Mischbrote


Dinkel Vollkornmehl

Vollkornmehl

Vollkornmehl

Integrale


Verwendung: Dinkelvollkornbrote

Roggenmehl

Schweiz

Deutschland

Österreich

Italien


Roggenmehl hell, Typ 720

Typ 610/815

R500

tipo0


Verwendung: Roggenbrote, helle Roggenbrote, Sauerteigbrote


Roggenmehl dunkel, Typ 1100

Typ 997/1150

R960

tipo2


Verwendung: dunkle Roggenbrote, Sauerteigbrote


Roggen Volkornmehl, Typ 1900

Vollkornmehl

R2500


Verwendung: Roggenvollkornbrote

Schnelle Brote

Am Wochenende überkommt mich manchmal spontan die Lust auf einen gemütlichen Brunch oder einen Apero. Was dann aber häufig fehlt, ist frisches Brot – und nicht jedes Mal möchte ich dafür extra noch zum Bäcker. Manchmal reicht auch schlicht die Zeit nicht, um noch schnell eines aus der Gefriertruhe aufzutauen. Genau deshalb habe ich angefangen hier, unkomplizierte und schnelle Brotrezepte zu sammeln. Sie kommen ohne grossen Aufwand aus, sind in unter 30 Minuten fertig und schmecken trotzdem richtig gut. 

Getreidetausch

Wenn es um das Backen oder Kochen geht, ist Getreide, respektive das Mehl daraus eine der vielseitigsten Zutaten. Aber was tun, wenn das Rezept z.B. eine bestimmte Mehlsorte vorschreibt, die du gerade nicht zur Hand hast? Oder wenn du deine Gerichte gesünder oder glutenfrei gestalten möchtest? Finde hier einige Infos, welche Getreidesorten 1:1 ausgetauscht werden können, und welches die Vorteile und Nachteile der verschiedenen Sorten sind.

Das richtige Mehl für die Herstellung von Pasta

In manchen Pasta-Rezepten wird der Eindruck erweckt, Pastateig gelinge einzig mit original italienischem Tipo-00-Mehl. 

Dieses Mehl wird für Eierpasta verwendet, meist in Kombination mit Hartweizengriess bzw- dunst "Semola" genannt, in der Regel im Verhältnis 2:1. Man kann für Eierpasta aber auch einen Teig aus reinem Weichweizenmehl zubereiten, das wird etwa im Piemont und für gefüllte Pasta oft gemacht (der Teig ist dann etwas weicher). Pastateig ohne Hartweizen/Semola wird immer mit Ei hergestellt. Lies hier mehr zur Herstellung von Pasta.

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Was tun mit hartem Brot?

Ich habe das Brotbacken entdeckt. Brunch und Apéros liebte ich ja schon immer und jetzt kann ich auch noch die Brote dazu selbst herstellen und probiere entsprechend viel aus. Da ich zurzeit mehr produziere, als wir direkt essen können, gibt es eine neue Herausforderung: hartes Brot. Was ich damit mache, zeige ich hier.

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